Als Abgeordnete erhalte ich eine monatliche Entschädigung bzw. Diät und habe verschiedene Pauschalen, die mir der Landtag für meine Arbeit zur Verfügung stellt.

Meine monatliche Entschädigung bzw. Diät beträgt 9.786 Euro (ab 1. Juli 2024). Hiervon wird ein kleiner Anteil von 0,274% für den Zuschuss zu den Kosten in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen abgezogen. Die Entschädigung bzw. Diät ist einkommensteuerpflichtig und ich zahle davon die Mandatsträger*innenabgaben an die SPD in Höhe von monatlich 440 Euro. Jährliche Sonderzahlungen wie zum Beispiel Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht.
Zusätzlich bekomme ich als stellvertretende Fraktionsvorsitzende pro Monat eine steuerpflichtige Aufwandsentschädigung von 921,50 Euro.
Bei Fernbleiben von einer Sitzung/Abstimmung wird die Kostenpauschale wie folgt gekürzt: Beim Versäumen einer Ausschusssitzung werden 50 Euro und beim Fehlen bei einer Plenarsitzung 100 Euro abgezogen. Pro nicht anwesender Abstimmung werden 25 Euro, maximal aber 100 Euro pro Tag abgezogen. Ab dem 15. Tag einer ärztlich attestierten Erkrankung erfolgt nur eine entsprechende 50-prozentige Kürzung. Dies gilt auch während des Mutterschutzes, den gibt es nämlich für Abgeordnete nicht.
Im Rahmen der Amtsausstattung erhalten Abgeordnete eine steuerfreie Kostenpauschale in Höhe von 4.227 Euro pro Monat. Damit zahle ich die Miete und die Ausstattung meines Wahlkreisbüros sowie Stromkosten, Telefon und Internet oder auch die Reinigungskosten, außerdem Kosten für Informationsveranstaltungen, Anzeigen- oder Werbungskosten, Zeitungsabonnement und ähnliches.
Für meine Mitarbeiter*innen steht mir momentan pro Jahr ein Erstattungshöchstbetrag von 148.324,68 Euro zur Verfügung, welches auf Antrag durch das Landtagsamt ausgezahlt wird. Meine Mitarbeiter*innen werden dabei etwa nach TVöD (Tarifvertrag für den öffentlicher Dienst) bezahlt. Daraus werden aber neben meinen festen Mitarbeiter*innen im Büro auch Praktika vergütet oder Dienst- und Werksverträge bezahlt.
Ich zahle meinen Mitarbeiter*innen am Ende des Jahres Weihnachtsgeld. Dies ist seitens der Landtagsverwaltung auf maximal einen zusätzlichen Bruttomonatslohn pro Mitarbeiter*in und Jahr beschränkt. Zu keinem Zeitpunkt habe ich Verwandte ersten, zweiten, dritten oder vierten Grades beschäftigt.
Mitarbeiter*innen
Für sogenannte “mandatsbedingte Informations- und Kommunikationseinrichtungen” – also Computer, Laptops, Bildschirme, Handys usw. – steht mir ein Betrag von höchstens 15.000 Euro für die gesamte Legislatur von 5 Jahren als Sachmittelpauschale zur Verfügung. Dabei muss für alle IT-Beschaffungen ein Eigenanteil von 15% geleistet werden.
Zudem kann ich kostenlos den ÖPNV im Stadtgebiet München und alle deutschen Fernzüge innerhalb Bayerns (1. Klasse), sowie die Fahrbereitschaft des Landtags im Rahmen der vorhandenen Verfügbarkeit nutzen.
Für Mitglieder des Bayerischen Landtags gibt es auch eine Altersentschädigung, sowie das Übergangsgeld im Fall des Ausscheidens aus dem Landtag. Außerdem zahle ich in die gesetzliche Krankenversicherung ein. Wie genau das alles funktioniert, seht ihr hier.
Ich habe während des Übergangs vom freiwilligen Ausscheiden aus dem Stadtrat Ende November 2023 und Eintritt in den Landtag Anfang November 2023 noch einen Monat Aufwandsentschädigungen meiner Aufsichtsratstätigkeit aus dem Abwasserverband Untere Wertach, AVA Abfallverwertung Augsburg Kommunalunternehmen und AVG Augsburger Verkehrsgesellschaft mbH von rund 200 Euro und 1.600 Euro als Aufwandsentschädigung als Stadträtin erhalten.
Seitdem habe ich keine Nebeneinkünfte und Beteiligungen. Sollte sich dies ändern, werde ich diese hier veröffentlichen. Alle Abgeordneten sind an Verhaltensregeln gebunden, wenn sie Nebeneinkünfte haben.

Ich bin Augsburgerin – und das von Anfang an. In meiner schönen Heimatstadt durfte ich die Schule besuchen, eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin absolvieren und in diesem Bereich arbeiten.
Seit ich 16 Jahre alt bin, bin ich aktives Juso- und SPD-Mitglied. Zudem engagiere ich mich im Deutschen Gewerkschaftsbund sowie im Bündnis für Menschenwürde.
Ich bin 1991 in Augsburg geboren und aufgewachsen. Schon früh habe ich Verantwortung übernommen: Mit 15 Jahren habe ich neben der Schulzeit eine Ausbildung zur Altenpflegehelferin absolviert und bis zu meinem Einzug in den Landtag immer wieder auf einer gerontopsychiatrischen Wohngruppe gearbeitet.
Von 2014 bis 2023 war ich Stadträtin in Augsburg und habe mich dabei vor allem auf die Themen Soziales, Jugend und Umwelt konzentriert. Darüber hinaus engagiere ich mich im Bündnis für Menschenwürde Augsburg, bei der AWO und in der DGB-Jugend. Politisch bin ich Präsidiumsmitglied der BayernSPD und war zuvor stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos.
Wenn ich Zeit für mich habe, lese ich gern, verfolge den FCA, spiele Strategiespiele und bin am liebsten draußen unterwegs: beim Skifahren oder Wandern. Ich bin verheiratet und Mutter .
Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, [...]


Im Umfeld des Bayerischen Landtags organisieren sich die verschiedensten Interessenverbände, denn hier werden wichtige Entscheidungen für Bayern getroffen. Vereine, Verbände, Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Unternehmen fragen mich und mein Büro an. Sie wollen Gespräche vereinbaren oder laden mich zu ihren Veranstaltungen ein. Wenn ich eine Entscheidung treffen muss, finde ich es wichtig, unterschiedliche Interessen zu hören. Entscheidend ist für mich dabei aber, dass es transparent zugeht! Die Bürger*innen und die Öffentlichkeit müssen nachvollziehen können, wer Einfluss auf meine Arbeit haben könnte.
Jugend

Ich kämpfe für gute Arbeitsbedingungen, eine angemessene Bezahlung und ordentliche Personalbemessung für meine Kolleg*innen. Wir wollen eine Milliarde Euro pro Jahr in unsere Gesundheitseinrichtungen investieren.

Jedes Kind verdient die beste Förderung, unabhängig von Herkunft oder Wohnort! Wir brauchen kostenfreie Bildung von der Kita bis zum Meister/Master, gemeinsames Lernen im guten Ganztag und einen fairen Umgang mit der Schulfamilie – von der Jugendsozialarbeit bis zu den Lehrkräften!

Wir brauchen ausreichend gute Kita- und Ganztagsbetreuungsplätze. Ich stehe für eine Erzieher*innenoffensive, flexiblere Arbeitszeiten und die Anerkennung von Sorgearbeit von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen in Form einer Lohnersatzleistung.

Wohnen darf kein Luxus sein. Wir stehen für mehr Mieterschutz, bezahlbaren Wohnraum und ein vereinfachtes Baurecht. Staatliche Flächen wollen wir an Kommunen vergeben, sodass jährlich 80.000 neue Wohnungen entstehen.

Unsere Demokratie ist einer der wichtigsten Grundpfeiler, die tagtäglich von rechter Hetze und Populismus angegriffen wird. Wir brauchen die Förderung von politischer Bildung und Zivilcourage sowie Aktionspläne für vielfältiges und sicheres Leben aller.