
Augsburg 10.03.2026 – Bei der Geburt eines Kindes denken viele an eine Hebamme an unserer Seite. Jemand, der Ruhe ausstrahlt und durch diesen besonderen Moment begleitet. Lange war das selbstverständlich – doch seit November 2025 gerät dies ins Wanken.
Vor wenigen Wochen habe ich mein zweites Kind bekommen und selbst erlebt, wie sich die Arbeitsbedingungen verändern. Der neue Hebammenhilfevertrag bringt vielen Beleghebammen weniger Geld und mehr Bürokratie.
Zeitweise hatte ich das Gefühl, mehr Formulare zu unterschreiben als mit meiner Hebamme zu sprechen.
Noch arbeiten viele Hebammen in den Kliniken, doch die Unzufriedenheit wächst. Wenn Hebammen fehlen, geraten Geburtenstationenen in Gefahr. Deshalb ist jetzt die bayerische Staatsregierung gefordert: Sie muss ihr Versprechen Einlösen und sich klar für den Erhalt des bayerischen Beleghebammensystems einsetzten. Dafür setze ich mich auch in meinem Mutterschutz ein.
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