Pressemitteilung: Klares Bekenntnis zum Stadtjugendring und zur demokratischen Jugendarbeit

Augsburg, 13.11.2026 – In seiner Aktuellen Stunde hat der Bayerische Landtag heute auf Antrag der SPD-Fraktion über Jugendpolitik in Bayern diskutiert. Während die demokratischen Fraktionen die Herausforderungen und Bedürfnisse junger Menschen in den Mittelpunkt stellten, nutzte die AfD-Fraktion die Debatte erneut, um mit Verschwörungsideologien und Falschbehauptungen die Arbeit des Bayerischen Jugendrings (BJR) sowie des Stadtjugendrings Augsburg (SJR) zu diskreditieren.
„Es ist wenig verwunderlich, dass die AfD ein Problem damit hat, dass Jugendarbeit werteorientiert stattfindet und sich an den Grundwerten des Grundgesetzes orientiert. Denn das bedeutet, dass menschenverachtende und rechtsextreme Ideologien dort keinen Platz haben – und das ist auch gut so“, erklärt die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Anna Rasehorn.
In seiner Rede hatte der AfD-Abgeordnete Franz Schmid den BJR und insbesondere das Modular Festival in Augsburg als angeblich parteipolitisch motiviert diffamiert und Jugendorganisationen wie die Falken als „indoktrinierend“ bezeichnet. Dazu Rasehorn:
„Die Angriffe der AfD auf die demokratische Jugendarbeit in Bayern sind durchschaubar. Sie zielen darauf ab, Organisationen zu verunglimpfen, die junge Menschen zu kritischem Denken, Engagement und Solidarität befähigen. Genau das ist der AfD ein Dorn im Auge – denn wer kritisch und demokratisch denkt, fällt auf ihre Propaganda nicht herein.“
Die SPD-Fraktion stellt sich klar hinter den Bayerischen Jugendring und den Stadtjugendring Augsburg. Beide Organisationen leisten seit Jahrzehnten unverzichtbare Arbeit für Demokratiebildung, politische Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Über 30 Jugendverbände, Initiativen und Vereine sind dort organisiert – von kirchlichen Gruppen über Sport- und Umweltverbände bis hin zu politischen Jugendorganisationen.
„Jugendarbeit darf nie neutral gegenüber Menschenfeindlichkeit sein. Sie muss für Demokratie, Gleichberechtigung und Vielfalt eintreten und das tut sie in Bayern mit großem Engagement. Dafür gebührt den Haupt- und Ehrenamtlichen in den Jugendringen unser voller Respekt und unsere Unterstützung“, so Rasehorn weiter.
Abschließend betont sie:
„Die Jugend ist nicht das Feindbild der Demokratie, sondern ihre Zukunft. Wer versucht, sie gegeneinander auszuspielen und demokratische Organisationen zu diffamieren, greift das Fundament unserer offenen Gesellschaft an. Das lassen wir nicht zu.“
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