Pressemitteilung: Starkes Signal aus Augsburg: Expertinnen und Experten diskutieren Chancen einer Landes- oder Bundesgartenschau

Augsburg, 19.06.2026 – Kann eine Landes- oder Bundesgartenschau Augsburgs Stadtentwicklung voranbringen? Mit dieser Frage hat die SPD-Landtagsabgeordnete Anna Rasehorn heute rund 30 Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft zu einem Rundgang und Fachgespräch eingeladen – darunter Oberbürgermeister Dr. Florian Freund sowie Umweltreferent Frank Pintsch. Im Mittelpunkt standen mögliche Flächen und Quartiere, thematische Schwerpunkte sowie die Voraussetzungen für eine erfolgversprechende Bewerbung. Die Veranstaltung startete am Augustusbrunnen auf dem Rathausplatz und führte zu weiteren Stationen des Augsburger UNESCO-Wasserweltkulturerbes.
Anna Rasehorn, MdL, zur Motivation hinter der Veranstaltung:
„Als Umweltpolitikerin begleitet mich das Thema Wasser seit Jahren – ob Hochwasser oder Hitze, beides hängt mit der Fähigkeit unserer Böden zusammen, Wasser zu speichern. Genau hier setzt eine Gartenschau an: Flächen werden entsiegelt – immer mit dem Anspruch, durch die Begrünung mehr Lebensqualität für die Menschen vor Ort zu schaffen. Deshalb ist die Idee spannend, eine Gartenschau-Bewerbung Augsburgs mit Schwammstadtmaßnahmen und unserem Wasser-Weltkulturerbe zu verknüpfen. Mit der Veranstaltung heute habe ich wichtige Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft an einen Tisch gebracht, damit aus diesen unterschiedlichen Perspektiven ein gemeinsamer nächster Schritt werden kann. Die Diskussion heute hat mir gezeigt, dass eine große Begeisterung für die Idee vorhanden ist, die Entwicklung unserer Stadt durch eine Gartenschau voranzubringen.“
Oberbürgermeister Dr. Florian Freund betonte die Bedeutung des Themas für die neue Stadtregierung:
„Als neue Stadtregierung haben wir in der Kooperationsvereinbarung bereits festgehalten, dass wir uns mit der Idee einer Landes- oder Bundesgartenschau als Motor für Stadtentwicklung auseinandersetzen werden – denn wir wollen für Augsburg mehr als den Status quo. Erfahrungen anderer Städte zeigen: Landesgartenschauen schaffen bleibende Werte. Neue Parks, Wege, Brücken und Grünräume wirken über Jahrzehnte und verbessern nachhaltig die Lebensqualität für alle Generationen. Eine Gartenschau ist kein Prestigeprojekt, sondern ein Hebel für die Zukunft Augsburgs. Um die Idee weiterzuverfolgen, sind weitere Absprachen notwendig – ich freue mich auf zahlreiche gute Gespräche, immer mit dem Anspruch, Augsburg aktiv voranzubringen.“
Frank Pintsch, Referent für Umwelt und Ordnung der Stadt Augsburg, hob das Potenzial einer Gartenschau für eine moderne Stadtentwicklung hervor:
„Eine Landes- oder Bundesgartenschau ist keine Veranstaltung für wenige Monate, sondern ein Stadtentwicklungsprojekt für Jahre. Sie bietet die Chance, Entsiegelung, Begrünung, naturverbundene Urbanistik und das Leitbild der Schwammstadt sichtbar und erlebbar umzusetzen. Zugleich können innovative digitale Lösungen – von intelligentem Wassermanagement bis hin zu Umwelt- und Klimasensorik – zeigen, wie eine moderne Stadt funktioniert. Augsburg könnte damit ein starkes Zeichen setzen: mehr öffentliches Grün, mehr Lebensqualität und eine moderne digitale Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert.“
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